| Aus der Geschichte Voigtlaides und seiner Erbschänke | ||
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Die Grundfläche des jetzigen Dorfes Voigtlaide gehörte früher zum Besitztum der Herrschaft Schönburg Hinterglauchau. Nach einer mündlichen Volksüberlieferung soll sich früher in Voigtlaide eine herrschaftliche Schäferei mit einem Voigt und einem Schmied befunden haben. Das es in der Voigtlaide im ersten Drittel des 17. Jahrhunderts Wohnstätten gab, beweist das Kirchbuch zu Glauchau, in dem 1628 Erasmin Schmieder "auf der Voits laiden" als Taufpate und 1629 die Trauung seiner Tochter eingetragen ist. Nachdem 1718 die wenigen Häuser Voigtlaides wohl alle durch Brand zerstört wurden, entschloß sich Graf Otto Ernst von Schönburg- Hinterglauchau die ihm gehörende "Voigtleede" mit mehreren Wohnhäusern zu bebauen und zu vermieten. Als erster Siedler erhielt am 31.Mai 1725 der Bürger und Seifensiedermeister Christian Barth aus Glauchau, gegen Entrichtung eines jährlichen Erbzinses von 2 Talern 6 Groschen einen Bauplatz. Er ließ dort das "Erbschenkengut (den späteren Gasthof Voigtlaide) errichten. Im Jahre 1734 verstarb Barth und das Erbschänkengut wurde von seinen Erben verkauft. In den folgenden Jahrzehnten wechselte das Erbschänkengut sehr oft seinen Besitzer, so dass wir Sie hier gar nicht alle erwähnen wollen. Im Jahre 1903 brannte das alte Erbschänkengut ab. Der damalige Besitzer Bruno Steinert ließ sofort den Gasthof mit Tanzsaal neu Aufbauen, so das seine Weihe am Kirmessonntag 1903 erfolgen konnte. Durch seine Reizvolle Lage am Rümpfwald wurde Voigtlaide bereits zur Jahrhundertwende zum beliebten Ausflugsziel. In Scharen machten sich einst die Leute mit Ihren Kindern auf den Weg zu "Voigtlaide", besonders an Wochenenden und Feiertagen. Im großen Garten boten sich für Kinder viele Möglichkeiten zum Spielen. Als 1905 Friedrich Werner Besitzer dieses Gasthofes wurde, benannte er dieses Gemäuer in "Erbschänke" um. Viele Jahre blieb die Bezeichnung so, bis später nur noch vom Gasthof "Voigtlaide" die Rede war. Obwohl auch in den Folgejahren mehrfach die Besitzer wechselten, hat der Gasthof nichts von Beliebtheit eingebüßt. Nach der Wende wurde der Landgasthof von Grund auf rekonstruiert und erhielt eine völlig neue Innenausstattung. Bereits 1992 wurde der Hotel- und Gaststättenbetrieb wieder aufgenommen. Heute ist der Landgasthof Voigtlaide eine ideale Kombination für Tagungsgäste, Schulungsteilnehmer, Urlauber und Geschäftsreisende. In den alten ehrwürdigen Gemäuern erwarten Sie 11 gemütliche, rustikal eingerichtet Zimmer mit modernen Wohnkompfort. In unserer ebenso rustikal eingerichteten Gaststube erwarten Sie regionale, gutbürgerliche und kulinarische Leckerbissen und Hausspezialitäten. Ihre Familie Piegholdt
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